Bitte lieber Burger, hab mich lieb…

Nahrung und Liebe sind so stark miteinander verbunden, dass man sie nicht trennen kann. Von Baby an verbinden wir die Nahrungsaufnahme mit Liebe, man bedenke dabei das Gefüttert werden, das immer mit Liebkosungen und Körperkontakt einhergeht.

Essen ist nähren in physischer Form, ich führe meinem Körper Lebensmittel zu, die er braucht, um seine Funktionen auszuführen: Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente…doch das ist nicht die einzige Nahrung, die wir brauchen. Wir brauchen genauso  Wärme, Geborgenheit, Freude, Liebe, Zusammengehörigkeit, Gemeinschaft uvm., um uns genährt zu fühlen.

Ich habe mir schon oft Gedanken darüber gemacht, woran es liegt, dass weltweit in den Industrieländern das Übergewicht und Adipositas zunimmt. Ganz klar: es gibt zugegebenermaßen ein Überangebot an so ziemlich allem, und ja die Werbung macht uns Hunger auf mehr, doch das alles könnte doch nicht fruchten, wenn wir alle im Innersten glücklich wären. Ein Mensch, der zufrieden ist und ein freudvolles Leben lebt, geht doch nicht in Resonanz mit der Werbung eines Produkts, das ihm Freude vermitteln will oder?!

Meines Erachtens kompensieren viele von uns eine mangelnde Erfüllung in sich selbst mit übermäßigem Essen. Frage dich selbst einmal: „In welchen Situationen brauche ich Süßigkeiten?“ „Wann gelüstet es mich besonders nach Junk Food?“

Ich kenne es von mir selbst, dass ich Süßigkeiten brauche, wenn mir mein Leben nicht süß genug ist, ich verlange nach fettigen Speisen, wenn ich mir zu viel zugemutet habe und mich belohnen will. Kommt dir das bekannt vor? Essen ist oft eine Ersatzhandlung und gleicht eine Leere in einem anderen Lebensbereich aus. Beobachte dich selbst! Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung 😉

Wenn du eine ganz persönliche und auf dich abgestimmte, prozessorientierte Ernährungsberatung in Anspruch nehmen möchtest, bin ich gerne für dich da!

Deine Christiane 🙂